Laden Sie sich hier die aktuellen Platzregeln herunter.
Alle Wettspiele werden
a. nach den Offiziellen Golfregeln, dem Vorgabensystem (VS), dem Spiel- und Wettspielhandbuch (SWSH) und den Amateurstatuten des Deutschen Golfverbandes e.V.,
b. nach den besonderen Platzregeln des Golfclubs Heidelberg-Lobenfeld e.V. sowie
c. nach den am Spieltag evtl. geltenden Sonderregelungen, welche an der Informationstafel angeschlagen sind,
ausgetragen.
1. Ausschreibung
Die vom Club für die Saison geplanten Wettspiele werden in einem Jahresspielplan veröffentlicht. Für Einzelheiten der Austragung ist eine spezielle Ausschreibung oder die vor Durchführung am schwarzen Brett angeschlagene Ausschreibung verbindlich.
Die Ausschreibungen werden grundsätzlich drei Wochen im voraus ausgehängt.
Hieraus geht hervor:
2. Meldelisten
Gleichzeitig mit der Ausschreibung hängt am schwarzen Brett eine Nennliste aus, in die sich Bewerber mit Name, Vorname und DGV-Stammvorgabe eintragen.
Bewerber, die keine Clubmitglieder sind, tragen auch ihren Heimatclub ein. Meldungen können auch schriftlich, telefonisch, per Fax, Email oder per Internet an das Sekretariat erfolgen.
Mit der Anmeldung erklärt sich der Turnierteilnehmer einverstanden, dass die Startliste und Ergebnislisten im Internet veröffentlicht werden.
Nachmeldungen sind möglich.
3. Startliste
Nach Meldeschluss wird durch die Wettspielleitung eine Startliste erstellt, aus der folgendes ersichtlich ist:
In besonders gelagerten Ausnahmefällen kann die Wettspielleitung nach Meldeschluss (gem. SWSH) noch Bewerber in die Startliste aufnehmen.
4. Teilnehmer
Jeder Teilnehmer (Bewerber) an einem Wettspiel ist verantwortlich für:
5. Zählkarte
Die persönliche Zählkarte muss vom Bewerber im Clubsekretariat abgeholt und nach Beendigung der Runde nach Regel 6-6. dort wieder abgegeben werden. Die Karte gilt als abgegeben, wenn der Spieler das Sekretariat/ Rezeption verlassen hat.
6. Startzeiten und Startverspätung
Bei Startverspätung eines Bewerbers gilt grundsätzlich für alle Wettspiele Regel 6-3. Findet sich jedoch der Spieler spielbereit innerhalb von fünf Minuten nach seiner Abspielzeit am Ort seines Starts ein, so zieht er sich zwei Strafschläge am ersten Loch zu.
Sollte aus einer Spielgruppe nur ein Spieler zur Startzeit anwesend sein, so rückt der 1. Spieler aus der Nachfolgegruppe in diese Spielgruppe auf.
7. Zähler
Der Zähler wird von der Spielleitung festgelegt. Ist der festgelegte Zähler nicht anwesend, so legen die Spieler der Spielgruppe einen neuen Zähler fest.
8. Caddies
Nur Amateure dürfen als Caddie eingesetzt werden.
Bei allen Jugendwettspielen sind Caddies nicht erlaubt.
9. Unangemessene Verzögerung, langsames Spiel
Hat eine Partie nach Auffassung der Spielleitung ihre Position im Spielablauf verloren, wird wie folgt verfahren:
1. Die Partie wird ermahnt und aufgefordert, schneller zu spielen bzw. den Anschluss an die davor spielende Partie wieder herzustellen.
2. Wird keine Verbesserung des Spieltempos festgestellt bzw. kein Anschluss gefunden, wird der Partie mitgeteilt, dass ab sofort eine „Zeitnahme“ für jeden einzelnen Spieler vorgenommen wird. Überschreitet dabei ein Spieler, der zuerst spielen muss, die Zeit von 60 sec. oder als zweiter, dritter, vierter Spieler die Zeit von 45 sec. nach Beginn der Zeitnahme, so wird dies als Verstoß gegen Regel 6-7. angesehen. Die Zeitnahme beginnt jeweils im dem Moment, in dem der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe wäre.
Lochspiel: Verstoß = Lochverlust/ Strafe für weiteren Verstoß - Disqualifikation
Zählspiel: 1. Verstoß = ein Strafschlag, 2. Verstoß = zwei Strafschläge, 3. Verstoß - Disqualifikation
10. Wettspielleitung
Die Wettspielleitung oder dessen Vertreter ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Durchführung der Wettspiele. Sie kann im Zuge dieser Aufgabe:
Die Wettspielleitung ist nicht verantwortlich für Nachteile, die Bewerber durch Unkenntnis dieser Wettspielordnung erleiden.
11. Regelentscheidungen durch die Spielleitung
Sofern nicht durch Platzrichter entschieden wurde, entscheidet die Spielleitung über strittige Fälle nach Regel 34-3. Einsprüche müssen bis spätestens 20 Minuten (3.3.1 Wettspielhandbuch), nachdem der letzte Wettspielteilnehmer das letzte zu spielende Grün verlassen hat, eingebracht werden. (Ausgenommen: Einspruch nach Regel 34-1.)
12. Spielunterbrechung
Für Spielunterbrechung gilt grundsätzlich Regel 6-8.
13. Ergebnisse
Werden gleiche Ergebnisse erzielt, so wird das bessere Ergebnis (Netto wie Brutto) von 9, 6, 3 Löcher und schließlich das schwerste Loch nach dem Schwierigkeitsgrad der Vorgabenverteilung (1,18,3,16,5,14,7,12,9) ermittelt. Bei erneuter Gleichheit entscheidet das Los.
Bei Meisterschaften erfolgt bei gleichen Ergebnissen für das erste Brutto ein "sudden death" bis eine Entscheidung fällt an Loch 9.
14. Ergebenislisten
Unmittelbar nach der Siegerehrung eines Wettspiels wird eine Gesamtergebnisliste für einen Zeitraum von mindestens 48 Stunden am schwarzen Brett und im Internet veröffentlicht.
15. Übungsflächen
Die Übungsgrüns unterhalb des Clubhauses (Putting-, Chipping- und Pitching Grün) sowie die Umfelder bis zu den asphaltierten Wegen und im Bereich des Pitching Grün bis zu 15 Meter von Loch entfernt ist Gelände auf dem vor einem Wettspiel und zwischen zwei zusammenhängenden Runden geübt werden darf.
16. Preise
Jeder Bewerber kann nur einen Preis gewinnen, es gilt die Regelung Brutto vor Netto (STRENGE AUSLEGUNG). Sonderwertungen sind davon ausgenommen.
Die Vergabe der Preise erfolgt während der Ergebnisbekanntgabe nach jedem Wettspiel. Die Preise werden nur an die anwesenden Gewinner (ausgenommen Sonderwertungen) vergeben. Bleiben Gewinner der offiziellen Ergebnisbekanntgabe und Preisverteilung fern, so gilt ihr Anspruch als aufgegeben. Es liegt in der Entscheidung des Spielleiters, ob der Preis an den Nächstplatzierten weitergereicht wird.
17. Vorgaben- und Regelausschuss
Delle Krause, Hermann Wenz, Rossini Postiglione.
GOLFCLUB HEIDELBERG-LOBENFELD E.V.
Delle Krause
-Spielführer-